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Ein Satz mit X ...

Eigentlich wäre am vergangenen Freitag für unser VÖEST'ler Mariana Raberger, Jonas Sobczak und Peter Kugelgruber die erste Chance gewesen sich beim 3. Gmundner Traunsee Crossing wieder mit anderen Athleten im Wasser zu duellieren. WÄRE! Denn am Ende kam alles ein wenig anders ...

Zurück zum Anfang

Da es aufgrund der Covid19-Pandemie zu zahlreichen Absagen von Schwimmwettkämpfen kam, waren auch unsere Schwimmer/innen gezwungen auf Alternativen umzusteigen. Während für Peter Open-Water-Bewerbe im Sommer eher die Regel als die Ausnahme darstellen, war es für Jonas und Mariana (vorher noch etwas kränklich) der erste Schwimmwettkampf im Freiwasser überhaupt.


Um die extrem lange Wettkampfpause (seit Februar keine Bewerbe mehr) zu überbrücken, entschieden sich die drei also am Gmundner Traunsee Crossing teilzunehmen. Mit rund 1.500 Meter entschied man sich für eine durchaus herausfordernde Distanz. Dabei geht es z.B. am Seeschloss Ort vorbei und parallel der See-Esplanade - ein Kurs, der nicht nur für Zuschauer, sondern auch für die Schwimmer selbst sehr attraktiv ist. Mit der Meldung von Michael Aigner (Mike) wurde das Starterfeld vor allem für Peter (verletzt) hoch interessant. Ein spannender Kampf bis zum Zieleinlauf wurde erwartet.


Die Startzeit war für etwa 19:00 Uhr angesetzt. Dies hieß also im Abendrot des idyllischen Salzkammerguts zum Sieg zu schwimmen - so zumindest der Plan. Um den behördlichen Vorgaben zu entsprechen (z.B. Sicherheitsabstand), verzichtete man auf einen Massenstart und wählte stattdessen einen Abgang nach Intervallen (alle 10 Sekunden ein(e) Teilnehmer/in). Der Traunsee war mit rund 19°C eine perfekte Abkühlung - auf den Neoprenanzug wurde aber beim Wettkampf dennoch nicht verzichtet.

Gewitter- und Sturmwarnung

Im Verlauf des späten Nachmittags wurde dann aber klar, dass ein Start eher unwahrscheinlich sein würde. Während um 15:00 Uhr bei wolkenlosem Himmel noch knapp 30°C gemessen wurden, war dann eine aufziehende Gewitterfront aus dem Westen der große "Spielverderber". Für 19:00 Uhr würde ein starkes Unwetter vorhergesagt. Etwa 45 Minuten vor Rennbeginn wurde vom Veranstalters aus Sicherheitsgründen abgesagt.


"Beim Schwimmen wird man sowieso nass ..."

Frei nach diesem Motto ließen es sich unsere Schwimmer/innen dennoch nicht nehmen, zumindest einen Teil der Strecke zu absolvieren. So starteten sie in einer kleinen Gruppe bereits um 18:20 Uhr und kämpften sich bis zum Badeplatz bei der Segelschule (500 Meter) ehe nur wenige Sekunden später bereits die Feuerwehr und Wasserpolizei ausrückte, um Boote, Segelschiffe etc. zu warnen und Personen im und auf dem Wasser auf die drohende Gefahr hinzuweisen.


Aufgrund hoher Windgeschwindigkeiten war der Sturm am Ende dann sogar früher als erwartet in Gmunden. Blitze, Donner und intensiver Regen bei gleichzeitig immer schlechter werdender Sicht (siehe Fotos) und hohem Wellengang zwangen letztlich aber auch Mariana, Jonas und Peter den See schnellstmöglich zu verlassen. Sicherheit geht vor!

Spaziergang entlang der See-Esplanade

Am Ende wurde aus einem spannend-erhofften Duell zwischen Peter und Mike und einem ersten Open-Water-Bewerb für Jonas & Mariana eher ein gemütlicher Abendspaziergang im Regen entlang der Esplanade im Gmunden.


Sollte sich noch die Möglichkeit biete, so sind sich die drei VÖEST'ler aber sicher, dass sie diesen Sommer doch noch einen Bewerb im Freiwasser schwimmen wollen!

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